Schwerer Verkehrsunfall am Knoten Jettsdorf – Pkw stürzt von der S5 auf die S33

Am späten Abend des 11. September 2026 kam es am Knoten Jettsdorf zu einem spektakulären und schweren Verkehrsunfall. Ein Pkw geriet von der S5 ab und stürzte auf die darunterliegende S33.

Der aus Richtung Krems kommende Fahrzeuglenker war auf der S5 in Fahrtrichtung Tulln unterwegs. Im Bereich des Knotens Jettsdorf – genauer bei der Abzweigung zur S33 in Richtung St. Pölten – kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug raste rund 70 Meter über eine Wiese, wurde über eine Böschung katapultiert und stürzte schließlich auf die Fahrbahn der S33.

Dort schlug der Pkw auf dem ersten Fahrstreifen auf, schlitterte über die Straße und prallte frontal gegen die mittige Betonleitschiene. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde die Fahrzeugfront komplett zerstört. Trümmerteile verteilten sich großflächig über die Fahrbahn; Betriebsmittel liefen aus. Einzelne Wrackteile wurden sogar auf die Gegenfahrbahn in Richtung Tulln geschleudert.

Ersthelfer reagierten umgehend, kümmerten sich um den verunglückten Lenker und wählten den Notruf. Da die genaue Lage vor Ort zunächst unklar war, löste die Bereichsalarmzentrale Krems Alarm zur Menschenrettung aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Grafenwörth, Rohrendorf und Gedersdorf wurden umgehend an die Einsatzstelle gerufen. Parallel dazu eilten Rettungstransportwagen des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes sowie die Polizei herbei.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatte der Fahrer das Wrack bereits verlassen können. Nach einer Erstversorgung durch die Sanitäter wurde der Verletzte in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle umgehend ab, leuchteten den Bereich aus und stellten den zweifachen Brandschutz sicher. Die S33 musste in Fahrtrichtung St. Pölten für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt werden.

Nach der Unfallaufnahme und der Freigabe durch die Polizei begann die Bergung des Wracks: Mittels Ladekran wurde der zerstörte Pkw auf das Bergeplateau des Wechselladefahrzeugs („Last 2 Grafenwörth“) verladen und auf einem gesicherten Platz abgestellt. Die Einsatzkräfte banden die ausgelaufenen Betriebsmittel und sammelten das Trümmerfeld ein – unter besonderer Vorsicht und Eigensicherung auch auf der Gegenfahrbahn. Nach rund 90 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Streckendienst der ASFINAG übergeben werden. Die eingerückten Feuerwehrkräfte stellten anschließend im Feuerwehrhaus ihre Einsatzbereitschaft wieder her.

Schwerer Verkehrsunfall am Knoten Jettsdorf - Pkw stürzt von der S5 auf die S33

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