Rettungsaktion nach Mopedunfall – Verletzter aus Wasserauffangbecken geborgen

Ein zunächst gemeldeter Mopedunfall auf der L73 führte am späten Abend des 13. November 2025 zu einem Einsatz für die Feuerwehren und Rettungsdienste. Durch einen glücklichen Zufall konnte der tatsächliche Unfallort auf der L7078 zwischen Priel und Senftenberg entdeckt werden, wo ein junger Mopedfahrer schwer verletzt in einem Wasserauffangbecken lag.

Verletzter setzte Rettungskette in Gang
Die Rettungskette wurde in diesem Fall durch den Verunfallten selbst ausgelöst: Der Mopedfahrer konnte trotz seiner Verletzungen selbstständig mit seinem Telefon seine Angehörigen verständigen, welche daraufhin die Einsatzkräfte alarmierten.

Ursprünglich wurden die Feuerwehren Senftenberg, Imbach, Stratzing und Gföhl sowie das Notarzteinsatzfahrzeug Krems und ein Rettungswagen des Roten Kreuz Gföhl zu einer Menschenrettung auf die L73 alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus.

Zufälliger Fund durch aufmerksame Feuerwehrmänner
Die entscheidende Wende nahm der Einsatz, als drei Kameraden der Feuerwehr Senftenberg, die sich auf einer Kabarettveranstaltung in Dross befanden, diese fluchtartig verlassen hatten, um zum Feuerwehrhaus zu eilen. Auf dem Weg dorthin, in einer Kehre der L7078 zwischen Priel und Senftenberg, bemerkten sie zwei Fahrzeuge und Personen neben der Fahrbahn bei einem Wasserauffangbecken. Bei der Nachschau machten sie die Entdeckung: Der verunfallte Mopedfahrer lag mit seinem Zweirad im Becken.

Gezielte Rettung am neuen Einsatzort
Sofort alarmierten die aufmerksamen Kameraden ihre Kollegen mit der korrigierten Einsatzadresse. Die Feuerwehr Senftenberg und Imbach sowie der Rettungsdienst eilten zur neuen Unfallstelle. Die bereits anrückenden Feuerwehren Stratzing und Gföhl konnten daraufhin storniert werden.

Der Notarzt und zwei Sanitäter stiegen, unterstützt von einem Mitglied der FF Senftenberg, rasch zu dem Verunglückten ab. Nachdem der junge Fahrzeuglenker durch die Einsatzkräfte stabilisiert werden konnte, gelang die Bergung mittels einer Korbschleiftrage aus dem Becken.

Versorgung und Abtransport ins Krankenhaus
Anschließend wurde der Verletzte auf eine Trage des RTW umgelagert, in das warme Fahrzeug transportiert und dort weiter versorgt. Unter Notarztbegleitung wurde der Patient schließlich in das Universitätskrankenhaus Krems gebracht.

Nach Eintreffen der Polizei und der Unfallaufnahme konnte die Einsatzstelle freigegeben werden. Das Moped wurde von acht Einsatzkräften mit mehreren Rundschlingen und gemeinsamer Muskelkraft aus dem Becken gehoben und an die anwesenden Angehörigen übergeben. Der insgesamt etwa einstündige Einsatz konnte danach beendet werden.

Rettungsaktion nach Mopedunfall - Verletzter aus Wasserauffangbecken geborgen

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