Zu einem Brandeinsatz auf der B37 im Gemeindegebiet von Gföhl wurden am Dienstagmorgen, dem 6. Oktober 2026, die Freiwilligen Feuerwehren Gföhl, Jaidhof und Eisengraben alarmiert. Die Fahrerkabine eines Lkw stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand.
Der Lkw-Lenker war in den Morgenstunden auf der B37 unterwegs, als er Brandgeruch an seinem Fahrzeug wahrnahm. Er reagierte besonnen, steuerte das Schwerfahrzeug rechts auf einen Begleitweg und hielt an. Beim Aussteigen bemerkte er bereits die Flammen an seinem Fahrzeug und wählte umgehend den Notruf.
Bereits während der Anfahrt der Einsatzkräfte war eine deutliche Rauchsäule über der B37 sichtbar. Beim Eintreffen am Einsatzort brannte das Führerhaus des Sattelkraftfahrzeuges lichterloh. Unverzüglich gingen zwei Atemschutztrupps mit zwei Löschleitungen zur Brandbekämpfung vor, während nachrückende Einheiten die Einsatzstelle absicherten und eine Löschwasserversorgung aufbauten. Zur Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte stand auch das Rote Kreuz Gföhl mit einem Rettungstransportwagen und zwei Sanitätern vor Ort bereit.
Durch den gezielten Atemschutzeinsatz zeigte der Löschangriff rasch Wirkung: Bereits nach wenigen Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Anschließende Nachlöscharbeiten und Kontrollen mit der Wärmebildkamera stellten sicher, dass alle Glutnester vollständig abgelöscht waren. Der Lkw-Lenker blieb bei dem Zwischenfall glücklicherweise unverletzt.
Neben den Löscharbeiten beschäftigte eine erhebliche Menge ausgetretener Betriebsmittel die Einsatzkräfte. Der Lkw hatte vor seinem Stillstand Betriebsmittel verloren und eine rund 250 Meter lange Spur gezogen. Die Feuerwehr begann umgehend mit dem Binden der Betriebsmittel. Zur Unterstützung der Aufräumarbeiten wurde über die Bereichsalarmzentrale Krems auch der Straßenerhalter nachalarmiert.
Während des Rettungs- und Bergeeinsatzes musste eine Fahrspur der B37 in Fahrtrichtung Zwettl gesperrt werden. Nach dem Abschluss der Reinigungs- und Sicherungsarbeiten konnten die eingesetzten Feuerwehren wieder in ihre Gerätehäuser einrücken.
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