Zu einem Arbeitsunfall mit einem Traktor wurden die Einsatzkräfte am späten Vormittag des 7. Oktober 2026 im Gemeindegebiet von Mautern alarmiert. Bei Arbeiten in einem Weingarten stürzte das Fahrzeug im Bereich der L7104 in ein Wasserauffangbecken. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Traktor in den steilen Bereich und stürzte ab. Glücklicherweise verhinderte die stabile Sicherheitskabine des Fahrzeugs einen vollständigen Überschlag und bewahrte den Lenker vor schwersten Verletzungen.
Beim Eintreffen der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Mautern befanden sich bereits die Polizei, ein First Responder sowie die Besatzung eines Rettungstransportwagens direkt beim Verunfallten im Graben und führten die Erstversorgung durch.
Für eine schonende Rettung über die steile Böschung arbeiteten Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei Hand in Hand. Der Patient wurde auf eine Vakuummatratze gebettet und anschließend in einer Korbschleiftrage gesichert. Um die steile Böschung zu überwinden, legten die Feuerwehrkräfte mehrere Steckleiterteile auf den Hang. Über diese Rutschbahn konnte die Trage mit vereinten Kräften sicher nach oben gefördert werden. Nach der Umlagerung in den Rettungswagen wurde der Verletzte zur weiteren medizinischen Behandlung in das Universitätsklinikum Krems transportiert.
Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei folgte die Bergung des verunfallten Zugfahrzeugs. Der Traktor wurde an drei Punkten mit Ketten angeschlagen und mit dem Kran des Wechselladefahrzeugs in liegender Position aus dem Becken gehoben. Oben angelangt wurde das Fahrzeug schließlich wieder auf die Räder gestellt.
Da bei dem Unfall keine Betriebsmittel austraten, verblieb der Traktor an einem sicheren Abstellort und wird in weiterer Folge von einer Fachfirma abtransportiert. Die Kabine des Traktors wies zwar massive Verformungen auf, erfüllte jedoch ihre Schutzfunktion vollumfänglich.
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