Eine knappe Stunde alt war der Allerheiligentag, der 1. November 2026, als sich gegen 1.00 Uhr nachts auf der L76 nahe Allentsgschwendt ein schwerer Verkehrsunfall ereignete. Ein Pkw geriet rechts auf eine Böschung fuhr anschließend quer über die Straße und kam auf der angrenzenden Wiese im Erdreich zu stehen. Der Unfalllenker wurde verletzt ins Klinikum transportiert.
Ein in Fahrtrichtung Grainbrunn fahrender Pkw kam auf der L76 aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen fuhr auf eine Böschung auf, rammte ein Verkehrszeichen sowie eine Schneestange, schleuderte anschließend über die gesamte Straße und kam schließlich auf der gegenüberliegenden Seite auf der angrenzenden Wiese im Erdreich zu stehen. Aufmerksam gewordene Ersthelfer eilten dem Verunglückten umgehend zur Hilfe. Da sich der Lenker augenscheinlich bewusstlos im Fahrzeug befand, setzten die Ersthelfer sofort den Notruf ab und leiteten damit die Rettungskette ein.
Über die Bereichsalarmzentrale Krems wurden die Freiwilligen Feuerwehren Allentsgschwendt, Lichtenau und Sperkental mit dem Stichwort „Verkehrsunfall Menschenrettung“ alarmiert. Zeitgleich entsendete der Rettungsdienst einen Rettungstransportwagen aus Gföhl sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Zwettl zur Unfallstelle.
Bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte der Unfalllenker das Fahrzeugwrack jedoch bereits selbstständig verlassen können und befand sich neben der Fahrbahn. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend unter Notarztbegleitung zur weiteren Behandlung in das Universitätsklinikum Krems transportiert.
Aufgrund der schweren Beschädigungen am Pkw wurde für die anschließende Fahrzeugbergung das Lastfahrzeug mit Kran der Freiwilligen Feuerwehr Friedersbach nachalarmiert. Die Zeit bis zum Eintreffen der Kameraden aus Friedersbach nutzten die anwesenden Feuerwehrkräfte, um die Fahrbahn von Trümmerteilen und Erdreich zu reinigen, Wrackteile einzusammeln und die Fahrzeugbatterie abzuklemmen. Nach dem Eintreffen des Abschleppfahrzeugs wurde der Pkw routiniert mittels Kran verladen, gesichert und zu einem geeigneten Abstellplatz abtransportiert. Nach knapp zwei Stunden konnten auch die letzten der eingesetzten Feuerwehrkräfte den Einsatz beenden und wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.
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