Großeinsatz im Industriegebiet Rastenfeld – Brand in Produktionsturm schnell unter Kontrolle

Zu einem großangelegten Brandeinsatz von neun Feuerwehren aus zwei Bezirken kam es am Abend des 27. Oktober 2026 im Rastenfelder Industriegebiet. Ein Brand in einem Produktionsturm griff rasch auf das Dach über, konnte jedoch durch einen gezielten Innen- und Außenangriff rasch niedergeschlagen werden.

Aus bislang unbekannter Ursache brach im Inneren eines Produktionsturmes ein Brand aus. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bis auf das Dach des Gebäudes ausgebreitet und loderte meterhoch in den Abendhimmel.

Zügiger Erstangriff und Einsatz von zwei Hubrettungsgeräten
Nach der umgehenden Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurden umfassende Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Um den Brand auf dem Dach effektiv von außen zu bekämpfen, wurden zeitgleich zwei Hubrettungsgeräte in Stellung gebracht: die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gföhl sowie die Teleskopmastbühne der Freiwilligen Feuerwehr Zwettl-Stadt. Parallel dazu rückte ein Atemschutztrupp mit einer Löschleitung zum Innenangriff in das Gebäude vor. Der Aufstieg über mehrere Etagen stellte für die Atemschutzgeräteträger eine extrem kräftezehrende Belastung dar.

Ausbreitung verhindert – Nachkontrollen mittels Wärmebildkamera
Durch das koordinierte Zusammenspiel des Innen- und Außenangriffs konnte der offene Brand rasch niedergeschlagen und eine Ausbreitung auf benachbarte Anlagenteile des Industriebetriebs erfolgreich verhindert werden. Im Anschluss wurden umfangreiche Nachkontrollen durchgeführt. Mittels Belüftungsgeräten wurde der verbliebene Rauch aus dem Gebäude abgeführt, während die Trupps das Gebäudeinnere sowie den Dachbereich mit mehreren Wärmebildkameras akribisch auf versteckte Glutnester kontrollierten und diese gezielt ablöschten.

Gute Vorbereitung zahlte sich aus
Nach und nach konnten die eingesetzten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden und wieder in ihre Feuerwehrhäuser abrücken. Besonders positiv hob der Einsatzleiter dabei zwei Faktoren hervor: Eine erst kürzlich im selben Industrieobjekt durchgeführte Übung erleichterte die Orientierung und die Abläufe vor Ort erheblich. Zudem ermöglichte die bereits in der Erstphase veranlasste Mitalarmierung von zwei Hubrettungsgeräten einen raschen und schlagkräftigen Außenangriff.

Insgesamt standen am Abend des 27. Oktober 2026 neun Feuerwehren mit ca. 100 Einsatzkräften aus den beiden Bezirken Zwettl und Krems im Industriegebiet Rastenfeld im Einsatz. Das Rotes Kreuz Gföhl und Zwettl standen mit jeweils einem Rettungstransportwagen sowie dem Bezirkseinsatzleiter zur Sicherheit der Einsatzkräfte vor Ort in Bereitschaft.

Großeinsatz im Industriegebiet Rastenfeld - Brand in Produktionsturm schnell unter Kontrolle

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