Rauchentwicklung im Wald – Mühsame Suche in steilem Gelände

Zu einem Brandeinsatz in einem schwer zugänglichen Waldstück oberhalb des Seilerweges wurden am Abend des 9. März 2026 die Hausmannschaft der Hauptwache der Feuerwehr Krems sowie die Feuerwache Rehberg alarmiert. Aufmerksame Anrainer hatten eine Rauchentwicklung wahrgenommen und damit eine Suchaktion im dichten Unterholz ausgelöst.

Lokalisierung mittels Drohnentechnik
Beim Eintreffen der ersten Kräfte des Hilfeleistungslöschfahrzeugs „Tank 10 Krems“ bestätigte sich die Lage: Eine leichte Rauchentwicklung war im Wald erkennbar, zeitweise flackerten Flammen auf. Da der genaue Brandherd in dem unwegsamen Areal von unten kaum auszumachen war, setzten die Einsatzkräfte eine Drohne ein. Diese konnte den Brandort nach kurzer Flugzeit präzise lokalisieren.

Marsch durch steiles Unterholz
Da die Stelle von der ursprünglichen Position aus fast unerreichbar war, verlagerten die Feuerwehren ihren Standort auf einen höher gelegenen Waldweg. Von dort aus startete ein Trupp die Suche nach dem Brandherd. Ausgerüstet mit Waldbrandrucksäcken, Schanzwerkzeugen sowie einer Wärmebildkamera kämpften sich die Einsatzkräfte gemeinsam mit drei Beamten der Polizeiinspektion Krems rund 15 Minuten lang durch steiles Gelände und dichtes Gestrüpp vor.

Gefahrenquelle im Wald beseitigt
Am Zielort angekommen, stießen die Helfer auf einen provisorischen Unterstand mitten im Wald. Dort war ein Lagerfeuer entfacht worden, das zum Zeitpunkt des Eintreffens nur noch gloste, aber jederzeit wieder hätte aufflammen können.

Die Glutnester wurden mit dem Wasser aus den Löschrucksäcken abgelöscht und der Boden mit Schanzwerkzeug bearbeitet, um auch tiefer liegende Hitzequellen zu erreichen. Die abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera bestätigte den Löscherfolg, woraufhin „Brand aus“ gegeben werden konnte.

Einsatzende nach beschwerlichen Rückzug
Nach dem ebenso mühsamen Rückmarsch durch das schwierige Gelände zu den Fahrzeugen wurden die Geräte gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatz im Rehberger Wald beendet werden.

Rauchentwicklung im Wald - Mühsame Suche in steilem Gelände

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Rauchentwicklung im Wald - Mühsame Suche in steilem Gelände 48.421892, 15.591949 Link zum Bericht


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