Zu einem Brandeinsatz an der Kremstalstraße musste die Hauptwache der Feuerwehr Krems am Abend des 8. März 2026 ausrücken. Direkt am Ufer der Krems war aus bisher unbekannter Ursache die Böschung in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte positionierte sich das Hilfeleistungslöschfahrzeug „Tank 10 Krems“ auf der L73. Von dieser erhöhten Position aus wurde die Brandbekämpfung unmittelbar von der Straße aus aufgenommen. Da die betroffene Böschung jedoch steil und vom Straßenniveau aus schwer einsehbar war, wählten die Einsatzkräfte eine zusätzliche Taktik von der gegenüberliegenden Seite.
Kontrolle der Böschung
Während der Löschangriff von der Straße lief, begaben sich zwei weitere Einsatzkräfte zu Fuß an das gegenüberliegende Ufer. Um die Brandstelle an der Böschung aus nächster Nähe kontrollieren zu können, rüstete sich eine Einsatzkraft mit einem wasserdichten Anzug aus und watete durch die niederwasserführende Krems.
Vom Flussbett bzw. direkt von der Böschung aus konnte die Böschung gezielt mittels Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester im Erdreich und Bewuchs untersucht werden. „Durch den Einsatz im Flussbett war es möglich, eine Löschleitung direkt an die Brandstelle heranzuführen und letzte Glutnester in der Böschung effektiv abzulöschen.“
Rasches Einsatzende
Dank dieses koordinierten Vorgehens konnte bereits nach kurzer Zeit „Brand aus“ gegeben werden. Eine Streife der Polizeiinspektion Krems sicherte die Einsatzstelle auf der L73 während der Arbeiten ab. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnten alle eingesetzten Kräfte wieder einrücken.
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