Am Sonntagvormittag, den 1. März 2026, wurde die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Krems zu einer unklaren Rauchentwicklung im Stadtteil Lerchenfeld alarmiert. Dank des beherzten Eingreifens von Anwohnern und einer perfekten Einweisung der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
Unklare Lage bei Notruf
Am Vormittag ging in der Bereichsalarmzentrale Krems ein Notruf ein. Eine aufmerksame Passantin hatte eine aufsteigende Rauchwolke bemerkt, konnte den genauen Brandherd jedoch nicht eindeutig lokalisieren. Da die Gefahr einer Brandausbreitung auf Gebäude in der dicht verbauten Siedlung bestand, entsandte der Diensthabende umgehend die Einsatzkräfte der Hauptwache zum Einsatzort.
Vorbildliche Zivilcourage
Bereits bei der Anfahrt wurden die Feuerwehrleute unterstützt. Ein Ersthelfer erwartete die Einsatzkräfte bereits auf der Straße vor dem betroffenen Wohnhaus und wies die Einsatzkräfte der FF Krems direkt zum Brandherd ein. Dies erspart im Ernstfall wertvolle Sekunden bei der Erkundung.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Moped in Brand geraten war. Doch noch bevor die Feuerwehr die Schläuche ausrollen musste, hatten Anrainer die Initiative ergriffen. Mit einem Handfeuerlöscher bekämpften sie die Flammen so effektiv, dass der Brand bereits beim Eintreffen der Profis weitgehend gelöscht war.
„Durch dieses schnelle und entschlossene Handeln der Nachbarn konnte ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Wohngebäude erfolgreich verhindert werden.“
Nachkontrolle
Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich aufgrund der erfolgreichen Erstbekämpfung auf Nachlöscharbeiten mit der Kübelspritze und dem Entfernen der Fahrzeugbatterie. Zudem wurde das Wrack mittels einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrolliert, um eine Rückzündung auszuschließen.
Nachdem die Beamten der Polizeiinspektion Krems den Sachverhalt aufgenommen hatten, konnten die Einsatzkräfte wieder in die Zentrale einrücken. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz offiziell beendet.
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