Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am späten Abend des 28. Mai 2026 im Ortsgebiet von Senftenberg. Zwei Personenkraftwagen kollidierten aus noch ungeklärter Ursache miteinander. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus, bei dem neben Feuerwehr und Rotem Kreuz auch zwei Notarztteams sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz standen. Vier Personen erlitten Verletzungen.
Kollision auf der Fahrerseite
Gegen 21.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Verkehrsunfall auf der L73 gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache waren zwei Fahrzeuge im Ortsgebiet kollidiert. Die beiden Pkw trafen sich dabei jeweils auf der Fahrerseite und kamen anschließend fahrunfähig mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand. Aufgrund der ersten Meldungen über mehrere verletzte Personen leitete die Bezirksalarmzentrale Krems umgehend die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Senftenberg zur Fahrzeugbergung ein. Parallel dazu wurde ein Großaufgebot des Rettungsdienstes in Marsch gesetzt.
Umfassende medizinische Versorgung
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte waren die Sanitäter des Roten Kreuzes sowie die Notarztteams bereits intensiv mit der Versorgung der Verunfallten beschäftigt. Insgesamt fordert der Zusammenstoß vier verletzte Personen. Das medizinische Aufgebot vor Ort umfasste zwei Rettungstransportwagen des Roten Kreuzes, das Notarzteinsatzfahrzeug, die Bezirkseinsatzleiterin des Rettungsdienstes sowie den Notarzthubschrauber Christophorus 2 aus Gneixendorf. Nach der umfassenden Erstversorgung und Stabilisierung an der Unfallstelle wurden alle vier Verletzten mit bodengebundenen Rettungsmitteln in das Universitätsklinikum Krems abtransportiert. Der Notarzthubschrauber Christophorus 2 konnte den Rückflug zum Stützpunkt ohne Patienten antreten.
Fahrzeugbergung mittels Rangierrollern und Muskelkraft
Nachdem die Unfallstelle durch die Polizei freigegeben worden war, nahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Senftenberg die Bergung der Wracks auf. Da die Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie auf Rangierroller gestellt. Um die vielbefahrene Landesstraße rasch wieder für den Verkehr freizubekommen, wurden die beschädigten Pkw mit Muskelkraft von der Fahrbahn geschoben und auf einem angrenzenden Parkstreifen neben der L73 sicher abgestellt. Der Abtransport von dort wird in weiterer Folge durch ein privates Abschleppunternehmen durchgeführt. Nach dem Einsammeln zahlreicher Wrackteile und der Reinigung der Fahrbahn konnte die Feuerwehr Senftenberg den Einsatz beenden und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
Aussendung der LPD Niederösterreich
Ein 51-jähriger Mann aus Krems an der Donau war am 28. Mai 2026, gegen 21:20 Uhr, mit einem Pkw auf der L73 in Fahrtrichtung Krems an der Donau durch das Gemeindegebiet von Senftenberg unterwegs. Im Bereich des Straßenkilometers 8,45 geriet er in den Gegenverkehr und stieß frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. Das entgegenkommende Fahrzeug wurde von einem 53-jährigen Mann aus dem Bezirk Krems gelenkt, in dem auch seine Frau und seine Tochter mitfuhren.
Alle vier Personen erlitten bei dem Verkehrsunfall Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 2 sowie dem Rettungsdienst in das Universitätsklinikum Krems gebracht.
Ein mit dem 51-Jährigen durchgeführter Alkotest verlief positiv.
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