Rasches Eingreifen verhindert Vollbrand einer Gartenhütte

In der Nacht auf Sonntag, den 24. Mai 2026, kam es in einer Kleingartensiedlung in Krems zu einem Brandausbruch. Das schnelle Handeln eines aufmerksamen Nachbarn und der rasche Einsatz der Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die engen Platzverhältnisse vor Ort dar.

Ein Nachbar bemerkte das Feuer bei einer der Gartenhütten und wählte umgehend den Notruf. Die Bezirksalarmzentrale Krems löste daraufhin Alarm für die Feuerwachen Gneixendorf und Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Krems sowie für die FF Stratzing aus. Neben den Feuerwehrkräften rückten auch das Rote Kreuz Krems und die Polizei zum Einsatzort aus.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein. Der Anfahrtsweg entpuppte sich jedoch als logistische Herausforderung: Die extrem engen Zufahrtswege innerhalb der Kleingartenanlage erschwerten das Durchkommen der großen Feuerwehrfahrzeuge erheblich und forderten das Fingerspitzengefühl der Kraftfahrer.

Trotz dieser Behinderung und der erschwerten Bedingungen beim Aufbau der Löschleitung konnte sofort nach dem Eintreffen mit den gezielten Maßnahmen begonnen werden. Da sich die Mannschaft schon während der Anfahrt mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgerüstet hatte, verlor man keine Zeit. Der Einsatzleiter konnte die betroffene Gartenhütte schnell lokalisieren. Durch den raschen Löschangriff zeigte der Einsatz schnell Wirkung, sodass das Feuer innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte.

Um sicherzugehen, dass sich keine versteckten Glutnester im Dachbereich ausgebreitet hatten, wurde ein Teil des schwer beschädigten Daches mithilfe einer Motorkettensäge geöffnet und entfernt.

Nach der abschließenden Kontrolle des Brandgutes mit der Wärmebildkamera und dem Ablöschen letzter Glutnester konnten die eingesetzten Feuerwehren den Einsatz beenden. Nach den Aufräumarbeiten und dem Verräumen der Geräte rückten die Kräfte wieder ab. Circa zwei Stunden nach der Alarmierung waren alle eingesetzten Fahrzeuge wieder in den Feuerwehrhäusern eingerückt und die Einsatzbereitschaft vollständig wiederhergestellt.

Rasches Eingreifen verhindert Vollbrand einer Gartenhütte

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