Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Vormittag des 10. April auf der B33 im Gemeindegebiet von Rossatz-Arnsdorf. Ein Pkw-Lenker hatte enormes Glück im Unglück, als sein Fahrzeug im Ortsteil Kienstock von der Fahrbahn abkam und in einem angrenzenden Marillengarten auf dem Dach landete.
Zufall rettet Leben
Das Schicksal spielte dem Verunfallten in die Karten: Ein Feuerwehrmann, der gerade in unmittelbarer Nähe mit Arbeiten beschäftigt war, hörte den Aufprall und setzte umgehend die Rettungskette in Gang. Gemeinsam mit einem weiteren Kameraden, der zufällig zur Unfallstelle stieß, zögerte er nicht: Die beiden Ersthelfer befreiten den Lenker aus dem schwer deformierten Wrack. Die medizinische Erstversorgung wurde zudem durch einen zufällig vorbeikommenden Sanitäter und First Responder aus Mautern unterstützt.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Aufgrund der Erstmeldung „Menschenrettung“ alarmierte die Bezirksalarmzentrale Krems ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Die Freiwilligen Feuerwehren Rossatz, Rührsdorf, Oberarnsdorf und Mautern wurden mittels Sirene zum Einsatz alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Wehren konnte glücklicherweise rasch Entwarnung gegeben werden – die Person war bereits befreit. Kurz darauf landete der Notarzthubschrauber Christophorus 2 direkt auf der B33. Gemeinsam mit den Sanitätern des Roten Kreuz Krems wurde die Versorgung des Patienten übernommen.
Versorgung im Marillengarten
Die medizinische Stabilisierung erfolgte direkt zwischen den Marillenbäumen. Sanitäter, Notärztin, der First Responder und die Feuerwehrkräfte arbeiteten Hand in Hand, um den Mann für den Transport vorzubereiten. Nach der weiteren Versorgung im Rettungswagen wurde der Patient zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.
Bergung mittels Wechselladefahrzeug
Nach der polizeilichen Unfallaufnahme übernahm die Feuerwehr Mautern gemeinsam mit den anderen Feuerwehren die Fahrzeugbergung. Mittels Kran wurde der Pkw behutsam aus dem Marillengarten zurück auf die Straße gehoben und wieder auf die Räder gestellt. Anschließend wurde das Wrack auf das Wechselladefahrzeug verladen und zu einem geeigneten Abstellplatz transportiert. Parallel dazu banden die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsmittel und reinigten die Fahrbahn von Trümmerteilen.
Nach ca. zwei Stunden konnten alle eingesetzten Kräfte den Einsatz beenden. Während der Rettungsarbeiten war die B33 im Unfallbereich komplett gesperrt. Anschließend bei der Fahrzeugbergung wurde der Verkehr, durch die Polizei, wechselweise an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
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