Karambolage auf der B3 in Krems – Vier Fahrzeuge nach Auffahrunfall beschädigt

Ein heftiger Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen forderte am Nachmittag des 18. Mai 2026 die Einsatzkräfte in Krems an der Donau. Eine Pkw-Lenkerin hatte das Ende eines Staus übersehen und löste eine Kettenreaktion aus. Eine Person erlitt dabei Verletzungen.

Am Nachmittag kam es auf der viel befahrenen Bundesstraße 3 im Stadtgebiet von Krems vor einer Ampel zu einer Staubildung. Das daraus resultierende Stauende wurde von einer herannahenden Autofahrerin zu spät bemerkt. Ihr Wagen prallte mit voller Wucht in das Heck eines Klein-Lkw. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Transporter in die weiteren, vorderne Fahrzeuge geschoben, wodurch insgesamt drei vor ihr befindliche Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden.

Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz
Aufgrund des Meldebildes wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Drei Rettungstransportwagen, das Notarztteam, die Autobahnpolizei Krems sowie die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Krems rückten umgehend zur Unfallstelle aus.

Während der Notarzt und die Sanitäter des Rettungsdienstes die verletzte Unfalllenkerin noch an der Unfallstelle medizinisch erstversorgten, kümmerten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr um die Absicherung der Unfallstelle. Da aus den beschädigten Fahrzeugen beträchtliche Mengen an Betriebsmitteln austraten, wurde sofort ein umfassender Brandschutz aufgebaut und Ölbindemittel auf der Fahrbahn ausgebracht.

Komplizierte Trennung der Unfallfahrzeuge
Nachdem die verletzte Lenkerin stabilisiert und zur weiteren Behandlung in das Universitätsklinikum Krems abtransportiert worden war, gab die Autobahnpolizei die Unfallstelle für die Aufräumarbeiten frei. Die ersten beiden Fahrzeuge der Karambolage waren noch fahrbereit und konnten die Einsatzstelle selbstständig verlassen. Die Fahrzeuge Nummer drei und vier (der Pkw der Unfallverursacherin und der Klein-Lkw) waren jedoch so massiv ineinander verkeilt, dass sie von der Feuerwehr aufwendig getrennt werden mussten.

Da der erste Versuch, den Transporter einfach nach vorne wegzufahren, aufgrund der Verformungen scheiterte, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr improvisieren: Der Klein-Lkw wurde mittels eines Rangierwagenhebers angehoben und die Räder mit Holz unterbaut. Gleichzeitig spannten die Einsatzkräfte die deformierte Front des dahinterstehenden Pkws mit einem Gurt nach unten. Durch diese gezielte Entlastung konnte der Transporter schließlich freigefahren werden. Auch er konnte im Anschluss die Einsatzstelle selbstständig verlassen.

Routinierter Abtransport und Verkehrsfreigabe
Der anschließende Abtransport des Unfall-Pkws war für die Kremser Feuerwehrkräfte Routine. Das Wrack wurde mittels der Seilwinde auf das Bergeplateau des Wechselladefahrzeuges gezogen, ordnungsgemäß gesichert und von der Bundesstraße verbracht.

Nach rund einer Stunde waren alle Fahrzeuge von der B3 entfernt, die Fahrbahn gereinigt und der Einsatz beendet. Während der Rettungs- und Bergearbeiten wurde der Verkehr einspurig und langsam an der Unfallstelle vorbeigeleitet, dennoch kam es im dichten Nachmittagsverkehr zu Verzögerungen.

Karambolage auf der B3 in Krems - Vier Fahrzeuge nach Auffahrunfall beschädigt

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