Am Abend des 1. Oktober 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Senftenberg zu einer nicht alltäglichen Tierrettung in ein Wohngebiet alarmiert. Ein junges Reh hatte sich in einem Gartentor zwischen den Gitterstäben verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Aufmerksam gemacht durch die lautstarken Hilferufe des eingeklemmten Wildtieres, wählte ein aufmerksamer Anrainer umgehend den Notruf.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte sicherten diese das sichtlich gestresste Tier. Um das Reh zu beruhigen, deckte die Feuerwehr den Kopf vorsichtig mit einer Decke ab. Anschließend wurden verschiedene Möglichkeiten zur schonenden Rettung evaluiert.
In Abstimmung mit einem ebenfalls hinzugezogenen örtlichen Jäger konnte die Befreiung schließlich rasch gelingen: Gemeinsam hoben Einsatzkräfte und Jäger das Tier an und manövrierten es vorsichtig rückwärts aus dem Metallgitter.
Nach der Befreiung trugen die Kräfte das Reh aus dem Siedlungsgebiet zu einem nahegelegenen Waldstück. Dort wurde das Tier behutsam abgelegt, wo es vorerst ruhig liegen blieb und beobachtet wurde. Nach einer kurzen Erholungsphase erhob sich das Reh schließlich selbstständig und flüchtete rasch in das schützende Unterholz.
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