Zu einem gefährlichen Zwischenfall kam es am Sonntagabend, dem 27. September 2026, bei Arbeiten in einem Gastronomiebetrieb in der Kremser Altstadt. Ein Arbeiter bohrte versehentlich eine Gasleitung an, woraufhin Gas unkontrolliert in das Gebäude austrat. Der Handwerker wählte umgehend den Feuerwehrnotruf.
Die Bereichsalarmzentrale Krems alarmierte daraufhin die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Krems. Neben der Feuerwehr standen das Rote Kreuz Krems mit zwei Rettungswagen und dem Bezirkseinsatzleiter, mehrere Streifen der Polizei sowie der Entstördienst des Energieversorgers EVN im Einsatz.
Da sich im Wohnbereich oberhalb der Gastronomie noch Personen aufhielten, ging unverzüglich ein Atemschutztrupp in die oberen Geschosse vor und evakuierte alle Bewohner ins Freie. Dort wurden die Betroffenen vom Rettungsdienst betreut und medizinisch erstversorgt.
Um für eventuelle Komplikationen vorbereitet zu sein, bauten die Feuerwehrkräfte vor dem Objekt vorsorglich einen Brandschutz auf. Dazu wurde ein Verteiler platziert und eine gefüllte Löschleitung mit einem C-Strahlrohr einsatzbereit verlegt.
Parallel dazu wurde der Gashaupthahn abgedreht und ein Atemschutztrupp dichtete die Beschädigung an der Gasleitung mit einem Holzpfropfen provisorisch ab, um ein weiteres Ausströmen zu verhindern. Nach dem Eintreffen des EVN-Mitarbeiters wurde das Gebäude gründlich belüftet und abschließend mittels Messgeräten kontrolliert.
Nachdem keine erhöhte Gaskonzentration mehr festgestellt werden konnte und keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren, rückten die Einsatzkräfte der Hauptwache nach etwa 90 Minuten wieder in das Feuerwehrhaus ein.
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