Zu einem gefährlichen Gasaustritt in einem Wohngebäude kam es am Mittwochnachmittag, den 11. Februar 2026. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz, um eine drohende Explosion zu verhindern und das Gebäude sicher freizumessen. Eine Person wurde verletzt.
Gegen Nachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Schiltern zu einem gemeldeten Propangasaustritt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die Polizei bereits vor Ort, und es herrschte akute Explosionsgefahr. Sofort rüstete sich ein Trupp mit Umluft unabhängigen Atemschutz aus, um in das Gebäude vorzudringen und die Gaskonzentration zu kontrollieren sowie das Ausströmen zu stoppen.
Aufgrund der kritischen Lage und um ausreichend Personalreserven für den Atemschutzeinsatz vorzuhalten, ließ der Einsatzleiter die Feuerwehr Reith nachalarmieren. Gemeinsam gelang es den Kräften, den Gashaupthahn zu schließen und den Austritt zu unterbinden. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wurde das gesamte Gebäude stromlos geschaltet, um mögliche Zündquellen zu eliminieren. Parallel dazu wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen eingeleitet.
Zur präzisen Bestimmung der Gaskonzentration wurde die Feuerwehr Langenlois mit einem Gasmessgerät sowie dem Atemschutzfahrzeug zur Einsatzstelle gerufen. Mit dem Spezialgerät konnte das Wohnhaus systematisch „freigemessen“ werden. Erst nachdem die Messwerte keine Gefahr mehr anzeigten, konnten die Maßnahmen im Gebäudeinneren abgeschlossen werden. Das Atemschutzfahrzeug diente vor Ort zum direkten Wiederbefüllen der verbrauchten Flaschen, um die Einsatzbereitschaft der Wehren rasch wiederherzustellen.
Der Hausbesitzer erlitt bei dem Vorfall Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde nach der Erstversorgung durch Sanitäter des Roten Kreuz in das Universitätsklinikum Krems transportiert. Nach rund zwei Stunden konnten die letzten der insgesamt drei eingesetzten Feuerwehren den Einsatz beenden und in die Zeughäuser einrücken.
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