In den Mittagsstunden des 16. Februar 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gedersdorf zu einer Fahrzeugbergung auf die B35 alarmiert. Im Bereich einer Imbissstation kurz vor der Ortseinfahrt war ein Pkw-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Straßengraben gelandet.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Unfallstelle umgehend abgesichert und eine erste Erkundung durchgeführt. Um das Fahrzeug schonend und sicher bergen zu können, unterbauten die Feuerwehrmitglieder zunächst die Vorderräder des Pkws mit Holz.
Für die eigentliche Bergung brachte die Feuerwehr das Hilfeleistungsfahrzeug in Stellung. Da der direkte Zugwinkel für die Heckseilwinde nicht ideal war, wandten die Einsatzkräfte eine technische Besonderheit an: Mittels einer Umlenkrolle, die an der gegenüberliegenden Leitschiene befestigt wurde, konnte der Zugwinkel so optimiert werden, dass das Fahrzeug materialschonend aus dem Graben manövriert werden konnte.
Während der entscheidenden Bergungsphase sperrte die ebenfalls anwesende Polizei Hadersdorf die B35 für wenige Minuten komplett ab. Dank des präzisen Einsatzes der Seilwinde konnte der Wagen ohne weitere Beschädigungen zurück auf die Straße gezogen werden. Da der Pkw im Frontbereich nur leichte Schäden aufwies, konnte der Lenker seine Fahrt nach Abschluss der polizeilichen Aufnahme und der technischen Kontrolle eigenständig fortsetzen.
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