Containerbrand bei Entsorgungsbetrieb in Krems gelöscht

Eine weithin sichtbare, schwarze Rauchwolke über dem Kremser Gewerbepark löste am Montagabend, dem 18. Mai 2026, einen Großeinsatz aus. Auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens war ein Container in Brand geraten. Rund 120 Einsatzkräfte von der Feuerwehr Krems und von vier Betriebsfeuerwehren standen stundenlang im Löscheinsatz. Zur Absicherung der Atemschutztrupps und der Mannschaft stand auch das Rote Kreuz Krems in Bereitschaft.

Gegen 21.00 Uhr gingen in der Bereichsalarmzentrale Krems zahlreiche Notrufe ein. Da die massive Rauchwolke bereits aus der Ferne gut erkennbar war, löste der Disponent umgehend die Alarmstufe „B3 – Gewerbebrand“ aus. Dies führte zu einem dichten Alarmnetz im Kremser Stadtgebiet: Neben den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Krems (Hauptwache, Egelsee, Rehberg, Gneixendorf und der Feuerwache-Süd) wurden auch die umliegenden Betriebsfeuerwehren (BTF KremsChem Austria, BTF Rhenus Donauhafen, BTF Voest Alpine Krems und die BTF Brantner Krems) alarmiert.

Umfassender Löschangriff mit Schaum
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Firmengelände bestätigte sich die Lage: Ein Großcontainer stand bereits in Vollbrand. Um eine Brandausbreitung auf umliegende Objekte oder weitere Lagerbestände zu verhindern, wurde sofort ein umfassender Löschangriff gestartet. Die Trupps setzten hierbei auf einen gezielten Schaumeinsatz, um die Flammen rasch zu ersticken.

Parallel dazu wurde die Drehleiter der Hauptwache in Stellung gebracht, um in der Erstphase einen Überblick von oben zu erlangen. Im weiteren Verlauf lieferte zudem die Einsatzdrohne der FF Krems präzise Lagebilder aus der Luft, wodurch der Einsatzerfolg laufend kontrolliert werden konnte.

Aufwendige Nachlöscharbeiten mit Hilfe eines Baggers
Nachdem der Schaumangriff Wirkung gezeigt hatte, unterstützten Mitarbeiter des Betriebs die Feuerwehr mit schwerem Gerät. Ein firmeneigenes Wechselladefahrzeug zog den brennenden Container ein Stück vor, um besseren Zugang zum Brandgut zu schaffen und eine Ausbreitung konsequent zu verhindern.

Anschließend hob ein Bagger das glimmende Material schrittweise aus dem Container. Die Feuerwehrkräfte löschten die freigelegten Glutnester stückweise ab, bevor das abgekühlte Material in einen bereitgestellten Ersatzcontainer umgeladen wurde. Diese zeitintensiven Maßnahmen garantierten, dass ein Wiederentflammen ausgeschlossen werden konnte.

Rund 120 Einsatzkräfte drei Stunden im Einsatz
Nachdem der Einsatzleiter der BTF Brantner „Brandaus“ geben konnte, wurde mit den Abbauarbeiten der zahlreichen Löschleitungen begonnen. Nach rund drei Stunden konnten die eingerückten Kräfte den Einsatz beenden. In den jeweiligen Feuerwehrhäusern mussten im Anschluss die Fahrzeuge neu bestückt, die verunreinigte Einsatzbekleidung getauscht und die Geräte gereinigt werden, um die volle Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Eine abschließende Einsatznachbesprechung rundete den intensiven Brandeinsatz ab.

Containerbrand bei Entsorgungsbetrieb in Krems gelöscht

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