Am Nachmittag des 30. Juni 2026 wurden die Feuerwachen Gneixendorf und Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Krems zu einem Verkehrsunfall auf die B37 alarmiert. Unter extremen hochsommerlichen Bedingungen mussten die Einsatzkräfte eine eingeschlossene Person befreien und umfangreiche Aufräumarbeiten durchführen.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung rückten mehrere Einsatzfahrzeuge in Richtung des Unfallortes auf der B37, in Fahrtrichtung Süden, aus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass zwei verletzte Personen bereits vom anwesenden Rettungsdienst medizinisch versorgt wurden. Eine der verletzten Personen saß jedoch noch im Unfallwagen fest – aufgrund der massiven Deformation der Karosserie war ein selbstständiges Verlassen des Fahrzeugs unmöglich.
Nachdem die Unfallstelle durch die Feuerwehr großzügig abgesichert worden war, leiteten die Einsatzkräfte in enger Absprache mit den Sanitätern die schonende Menschenrettung ein. Durch die starke Verformung des Pkw konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Fahrerseite. Mit gezielten Handgriffen gelang es rasch, die eingeschlossene Person sicher zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Alle Verletzten wurden nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus abtransportiert.
Nachdem die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen hatte, begann die technische Bergung des Unfallwracks. Hierzu wurde das Wechselladefahrzeug mit Kran in Stellung gebracht, das schwer beschädigte Fahrzeug verladen und im Anschluss auf einem gesicherten Platz abgestellt.
Die darauffolgenden Aufräumarbeiten gestalteten sich intensiv: Die Bundesstraße musste flächendeckend von zahlreichen Trümmerteilen, Glasscherben und ausgelaufenen Betriebsmitteln gereinigt werden. Zudem wies die Leitplanke massive Beschädigungen auf. In Absprache mit dem Straßenerhalter legten die Einsatzkräfte die stark deformierten und in die Fahrbahn ragenden Leitschienenelemente abseits der Straße gesichert ab, um jede weitere Gefahr für den fließenden Verkehr auszuschließen.
Der rund eineinhalbstündige Einsatz verlangte den ehrenamtlichen Kräften aufgrund der extremen Hitzeperiode eine enorme körperliche Leistung ab. Nach der endgültigen Reinigung der Fahrbahn konnten alle Einsatzkräfte wieder in ihre jeweiligen Feuerwachen einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
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