Am Donnerstagnachmittag, dem 13. August 2026, wurden die Feuerwachen Hauptwache und Egelsee zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses an der Grenze zwischen Stein und dem Kremser Stadtgebiet alarmiert.
Gegen 16.00 Uhr nahm ein Hausbewohner Brandgeruch sowie Rauchentwicklung aus einer darunterliegenden Wohnung wahr und wählte umgehend den Feuerwehrnotruf 122. Die Bezirksalarmzentrale Krems löste daraufhin umgehend Alarm für die Feuerwachen Hauptwache und Egelsee der Freiwilligen Feuerwehr Krems aus.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Hauptwache war zunächst unklar, ob sich die Wohnungsinhaberin noch in den verrauchten Räumlichkeiten befand. Ein Trupp drang unter Umluft unabhängigen Atemschutz unverzüglich zur Personensuche und Brandbekämpfung in die Wohnung ein. Glücklicherweise konnte rasch Entwarnung gegeben werden: Es befand sich niemand mehr in den Räumen.
Der Brand wurde in einem Zimmer lokalisiert und durch den ersten Atemschutztrupp rasch abgelöscht. Ein nachfolgender Trupp übernahm die hydraulische Ventilation zur Rauchabwehr, führte gezielte Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte den Bereich mit der Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester. Um eine Rauchausbreitung auf angrenzende Wohnungen zu verhindern, wurden ein Rauchverschluß an der Wohnungstüe gesetzt. Anwohner in benachbarten Häusern wurden angewiesen, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Der Energieversorger EVN schaltete das betroffene Geschoss für die Dauer der Arbeiten stromlos. Mithilfe eines Hochleistungslüfters wurden die betroffene Wohnung sowie das Stiegenhaus gründlich rauchfrei gemacht.
Aufgrund des Atemschutzeinsatzes richteten die Kräfte im Außenbereich einen Dekontaminationsplatz ein. Dort wurden die eingesetzten Trupps nach dem Innenangriff grob gereinigt und beim sicheren Ablegen der kontaminierten Schutzkleidung unterstützt. Erleichterung herrschte, als die Wohnungsbesitzerin während des laufenden Einsatzes wohlauf an der Einsatzstelle eintraf. Sie blieb ebenso wie alle anderen Bewohner unverletzt.
Gegen 19.00 Uhr konnte das letzte Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Krems einrücken und im Feuerwehrhaus die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die betroffene Wohnung ist bis auf Weiteres unbewohnbar, durch die Hausverwaltung konnte jedoch umgehend eine Ersatzunterkunft für die Inhaberin organisiert werden.
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