Mit Hackschnitzel beladener Anhänger auf der B217 umgestürzt

Einen Hängerzug lenkte am Vormittag des 21. September 2018 ein Kraftfahrer aus Elsenreith kommend auf der B217 in Richtung Mühldorf als in einer der Serpentinen der mit Hackschnitzel beladene Anhänger in den Straßengraben stürzte. Bäume stoppten den Absturz des Anhängers und verhinderten ein weiteres Abrutschen sowie ein abstürzen des Lkws. Gegen 10.30 Uhr wurde die örtlich zuständige Feuerwehr Mühldorf zur Anhängerbergung alarmiert.

Sofort nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde mit der Seilwinde vom HLF3 Mühldorf der Anhänger gegen weiteres Abrutschen gesichert und die Feuerwehr Trandorf nachalarmiert. Mit der zweiten Seilwinde vom RLFA Trandorf wurde ebenfalls eine Fahrzeugsicherung vorgenommen. Nach der erfolgten Sicherung wurde der Ablauf der weiteren Bergung gemeinsam mit dem Fahrzeuglenker abgesprochen. Zum sichern des Lkw, welcher sich gefährlich nahe am Straßenrand befand, wurde ein Greifzug verwendet. Anschließend wurde der Anhänger mit den beiden Seilwinden zur Straße gezogen.

Dabei stellte sich jedoch heraus, dass die Abdeckplane des Anhängers, auf der die gesamte Last der Hackschnitzel einwirkte, doch stabiler war als gedacht. Um diese vom Anhänger zu trennen wurde mit einem Trennschleifer der Haltearm abgetrennt. Auf der Vorderseite war er bereits beim Unfall abgerissen. Um das Stahlseil der Seilwinde zu schützen wurde großflächig eine zerstörte Leitschiene an die Geländekante gelegt. Damit sich der Reifen der Hinterachse nicht ins Erdreich graben konnte wurden zwei Leitschienen unter den Reifen geschoben und auf diesen das Fahrzeug mittels der beiden Seilwinden weiter bergwärts zur Straße gezogen. Anschließend wurde eine Seilwinde an der oberen Seite vom Rahmen des Anhängers angeschlagen. Die Sicherung vom Motorwagen wurde an den Drehschemel der Lenkachse des Anhängers umgehängt.

In weiterer Folge konnte der Anhänger wieder auf die Räder gestellt werden. Mit einen vorhandenen 31 mt Ladekran wurde der Anhänger leicht angehoben um mit den Seilwinden den Anhänger wieder komplett auf die Fahrbahn zu stellen. Die auf ca. 30 Meter zerstörte Leitschiene wurde anschließend neben der Fahrbahn abgelegt. Die Hackschnitzel und die Plane wurden vom Transportunternehmen selbst entfernt. Die B217 war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Nach ca. vier Stunden konnte der Einsatz der beiden Feuerwehren beendet werden.

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